Ankneipe zum 290. Couleursemester

17. April 2021

Felix Albrecht empfängt seine drei Farben.

Mit drei Schlägen und einer feuchtfröhlichen Antrittskneipe eröffneten die Chargen an einem lauen Frühlingsabend das 290. Coleursemester. Wie jedes Jahr wurde die rosa-weiß-dunkelblaue Fahne auf dem Palladenhaus unter halsbrecherischem Einsatz der Activitas gehisst. Und zum Höhepunkt des Abends durfte unser Senior, nach erfolgreicher Rezeption am vorherigen Freitag, Felix Albrecht das dreifarbige Band umlegen und wir Ihn in unserem Lebensbund willkommen heißen.

Doch so schön die Situation auf dem Haus sein mag, leben wir doch in unserer Blase vor uns her, noch immer können die Bundesbrüder, welche ex loco leben, nicht in Person erscheinen, Ihnen blieb daher nur der Kneipe auf der Leinwand beizuwohnen. Schön zu ansehen war es indes, dass einige Bundesbrüder die Chance nutzten und sich regelkonform wenigstens zu zweit zusammentaten. Auch durften wir Fux Anish als weit entferntesten Kneipanten aus Indien begrüßen.  All die Schwierigkeiten im nun mehr dritten Semester abseits der Normalität, thematisierte Fabian A. Woll, Senior des Sommersemesters, in seiner Rede. Zwischen rhetorischen Ergüssen fügten sich auch musikalische Begleitungen ein, welche, der Digitalisierung und dem Stummschalt-Knopf sei Dank, zumindest auf dem Haus besser als gewöhnlich klangen. Im Bierdunst getrauten wir uns sogar komplexere Texte zu, wobei die Grenzen des Genusses hierbei wohl schnell ausgereizt wurden.

Das Inoffiz, welches durch den Neoburschen geleitet wurde, bat dann doch die ein oder andere Überraschung. Dem leicht dezimierten Fuxenstall, gelang es, zur Überraschung der Meisten, eine gelungene Hommage an das allseits bekannte „Dinner for One“ aufzuführen und auch die digitalen Kneipanten ließen sich nicht lumpen und nutzten die gewonnenen digitalen Fähigkeiten für Ihren eigenen Zoom-Ulk. Das Bierdorf bat dann noch die Möglichkeit sich weiter auszutauschen und ging mal wieder bis in die späteren Morgenstunden hinein.

Und so zog an uns schon wieder ein Festtag vorbei. All umfassend ein gelungener Einstieg in das Semester und mit großer Freude blicken wir auf die kommenden Veranstaltungen, welche hoffentlich wieder mit mehr Personen stattfinden können.